Kariesbehandlung ohne Bohren

In häufigen Fällen stellt man Kariesstellen fest, die weder zu sehen noch zu spüren sind, wohl aber z.B. in einem Röntgenbild erkennbar werden. Sind diese Stellen noch in einem Anfangsstadium, kann man sie mit einem an der Berliner Universitätsklinikum "Charité" entwickelten System behandeln, bei dem solche Stellen ohne Bohren von außen mit flüssigem Kunststoff "infiltriert", d.h. getränkt werden.


Dabei wird die durch die Karies erweichte Oberfläche mit einer Flüssigkeit vorbehandelt und dann durch flüssigen Kunststoff wieder gehärtet.

 

Anschließende regelmäßige Prophylaxe ermöglicht dann eine dauerhafte Sanierung, ohne daß man Füllungen oder Inlays legen muß.